Category Archives: Meinungsmatsch

Da kann jemand wohl nicht ohne das PSN leben

YouTube Preview Image
Hacker sind wirklich the 3v1l persönlich, was?

Doku: Gamers Heart Japan

YouTube Preview Image
Großartige Dokumentation darüber, dass wir japanischen Spielentwicklern mehr zu verdanken haben, als die stupiden Zufallskämpfe in der Final-Fantasy-Reihe. Natürlich nicht ganz uneigennützig, schließlich liegen Teile Japans gerade in Schutt und Asche, also ran an die eingestaubte Kreditkarte und spenden, bis das Konto vom Roten ins Violette abschmiert.
(via)

Ohne Worte

Ja, das Handbuch für den 3DS ist wirklich etwas sehr ausladend geworden…

(via)

Crysis 2

Ja das stimmt! und warum? alles nur wegen den dreckskonsolen. die freude vergeht einem wahnsinnig schnell bei falschen hässlichen spiegelungen und matschigen texturen. Das Spiel wurde so hoch angepriesen und arbeitet dann mit dx9?? ich meine was soll das?? – die schnittstelle ist mehr als veraltet! Das spiel sieht zwar trotzdem gut aus, aber als grafikknaller würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Sogar die CryEngine 2 unterstützt schon dx10!!! Danke an Gamestar!

Gefunden als Reaktion auf diesen klugen Rant bei Rebell.at. Tom, you are right!

What’s he ? – He’s Watsky

Der Maestro

Wenn mir jemand vor ungefähr zwei Jahren erzählt hätte, dass ich in naher Zukunft einen Musik-Artikel über einen Rapper verfassen würde, hätte ich mich umgedreht, ihm den „You will never bang alone“-Schriftzug auf der Rückseite meines schwarzen T-Shirts gezeigt und wäre mit wehendem Rock am Ring-Bändchen davon geschlendert.

Naja, Zeiten ändern dich (eine kleine Anspielung darauf wie schlecht Rap dann doch sein kann) jetzt tu ich es doch. Denn dieser Typ, den ich euch hier vorstellen möchte, hebt das Musikgenre „Hip-Hop/Rap“ auf ein für mich bis dato unbekanntes Niveau.

Beginnen wir mit der Person George Watsky aka „Watsky“. Meine erste unbewusste Bekanntschaft machte ich mit ihm und seinem Talent durch das Youtube-Video “Pale kid raps fast” . Mit seiner letzten Zeile in diesem Busta Rhymes Cover fasst er ziemlich exakt meine ersten Gedanken bezüglich dieses Videos zusammen:

„Who is that boy,
how does he rap so good ?
I don’t know
how that pale boy raps so good
How does he do that ?
Do that ?
miau miau miau miau
miau miau miau miau
miau“

Gut, ich habe nicht unbedingt an den typischen Ruflaut einer Katze gedacht, aber der Rest passt schon ganz gut. Zum Glück hatte er seinen Facebook Link unter dem Video gepostet. So konnte ich auf schnellstem Wege seinen Künstlername erfahren und mithilfe von G to the double O GLE wusste ich schon kurze Zeit später einiges mehr über diesen Wunderknaben; wobei mich das meiste davon noch mehr beeindruckte als es dieses Video sowieso schon getan hatte.

Ein paar Beispiele, Watsky..

hat einen College-Abschluss in „Writing and Acting for the Screen and Stage“

ist neben seiner Rap-Karriere als Poet tätig, was bedeute dass er Gedichte schreib und diese, was er schon bei viele Auftritten unter Beweis gestellt hat, mit der passende Inszenierung vor Publikum vorträgt

ist bereits auf zwei Alben zu hören, zum einen mit seiner (allem Anschein nach) ehemaligen Band „Invisible Inc.“ mit dem gleichnamigen Album; zum anderen auf seinem eigenen Soloalbum mit dem überaus kreativen Namen “Watsky

.

Beeindruckend.

Schon der eher ruhige und groovige Mix aus Hip-Hop und Jazz von Invisible Inc. gibt einem das Gefühl, dass er durch seinen Rap etwas besonderes zu diesem Album beisteuert. Mir gefiel es auf Anhieb.

Sein Soloalbum ist jedoch nach meinem Geschmack noch ein ganzes Stück besser. Der Jazz des vorherigen Albums wurde nur teilweise abgelegt und durch leicht elektronische Töne ergänzt, was gut zu seiner Art zu rappen passt. Der Groove bleibt dabei meist erhalten und die Musik wirkt nie hektisch. Und selbst wem Watsky’s Rap eher nicht zusagt, könnte durch die unverbrauchten Beats gefallen an dem Album finden. Auch Abwechslung wird bei diesem Album groß geschrieben, kein Lied gleicht dem anderen. Und doch vereint sein Rap sie alle.

Auch seine Teils schauspielerische Ausbildung macht sich bei seinen Auftritten oder Musikvideos deutlich bemerkbar; er weiß eben nicht, nur wie man Musik macht sonder auch, wie man Leute dazu bringt, seiner Musik Aufmerksamkeit zu schenken.

Trotzdem könnte ich beim besten Willen nicht genau definieren was seine Songs für mich so besonders macht. Meist hat er einfach unglaublich sympatische Beats darin verbaut. Doch dass, was ihn für mich aus der Masse herausstechen lässt, ist seine komplett andere Art zu rappen. Er trifft nicht nur einfach den Rhythmus, im Gegenteil, er umschifft ihn geschickt, ohne dabei negativ aufzufallen. Zudem springt er dabei oft zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten. Das zusammen erzeugt meiner Meinung nach ein ganz neues Zusammenspiel von Melodie und Text.
Klar hört sich das jetzt maßlos übertreiben an, aber ich hoffe es vermittelt einen Teil der außergewöhnlichen Einzigartigkeit, die die Musik dieses Künstlers für mich darstellt.

Leider sind seine Lyriks sehr speziell, sodass ich sie nur sehr selten direkt verstehen kann. Doch ich schätze dieses Problem lässt sich schlicht mit seiner Nähe zur Poesie erklären, was ihn übrigens auch teilweise mitten in seinen Liedern von seinem Sprechgesang auf eine Art Rede wechseln lässt. Dies wäre dann wohl auch mein einziger Kritikpunkt, denn Musik sollte meiner Meinung nach immer melodisch bleiben, auch für Poeten.

Abschließend ist wohl zu sagen, dass „Watsky“ sicherlich durch seine musische Vielseitigkeit und trotz der großen Unsicherheiten in diesem Business in Zukunft weiter Erfolg haben wird. Denn wer es schafft, mit seiner Musik Rap nahe an das zurückzubringen, woraus es entstanden ist, nämlich Poesie, der schafft auch noch einiges mehr.

Was mich zusätzlich gepusht hat, diese Aussage zu treffen, war ein Interview mit ihm, welches auf seiner Facebook Seite zu finden ist. Darin sagt er unter anderem, dass er sich auch in Zukunft nicht nach dem richten werde, was die Leute hören wollen, sondern er einfach versuchen möchte sehr gut in seiner Arbeit zu sein um so die Leute überzeugen zu können. Das allein hört sich für mich schon ziemlich vielversprechend an.

Die Medal-of-Honor-Debatte

Medal of Honor Cover

Gerade bei 4players gelesen: Es wird im neuen Medal-of-Gähn-Teil möglich sein, die Taliban im Mehrspielermodus zu spielen. Scheinheiligkeit, Ignoranz und Realitätsverschiebung galore gehen dabei auf beiden Seiten ins Gefecht. Da wäre zuerst die Bundeswehr an der Reihe: Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben.“ Ja, Herr Wilfried Stolze, das mag vielleicht sein, aber ist es nicht pervers, moralisch fragwürdig und menschenverachtend, die Bundeswehr auf Youtube als Erlebnisveranstaltung zu präsentieren, während sie derweilen Zivilisten am Hindukusch tötete?

EA kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und kontert: “Wenn aktuelle Gewalt in Büchern, Filmen oder im TV thematisiert werden darf, warum nicht auch in einem Game” Ganz einfach? Okay, weil ihr die Gewalt nicht hinterfragt, sonder nur einen aktuellen Krieg als Kulisse auswählt, weil es sich besser verkauft, eine höhere Medienresonanz hat und vielleicht für einen Skandal sorgen könnte. Also beschwert euch nicht über Stolzes Kommentar, es ist doch genau das was ihr haben wolltet. Und ganz ehrlich: ist Medal of Honor wirklich so schlecht, dass es sich ohne etwas Medien-Tamtam nicht verkaufen wird?

P.S.: Ein klein wenig erinnert mich das ja an eine gewisse Diskussion um ein sehr russisches Flughafen-Level, die wir letztes Jahr geführt haben. Warum also überhaupt darüber aufregen?

Price:

( customer reviews)

0 used & new available from

Microsoft PK-Fazit: Xbox 360 Slim + Project Natal a.k.a. Kinect

Nicht schön aber praktisch, die neue Xbox 360.

Okay, das wars. Licht aus, Bühne leer, die Microsoft-PK ist vorbei. Mein Eindruck: gemischt. Nicht wirklich negativ zwar, aber die einstündige Casual-Game-Lobhudelei alias Kinect-Präsentation war viel zu viel. Vor allem war sie aber eine Enttäuschung für Core-Gamer. Alles, was gezeigt wurde hatte einen Anspruch: es muss bund sein, unbedingt was mit ganz viel Rumzappelei vor dem Bildschrim zu tun haben, und jeder muss es mögen. Keine Frage, Kinect ist technisch beeindruckend, auch wenn die Verarbeitungen der Befehle mit einem leichten Zeitversatz vonstatten zu gehen scheint. Die Spiele dagegen waren eher ernüchternd; es folgte quasi ein Wii-Rip-Off nach dem Anderen. Brauche ich persönlich nicht. Hier meine kurze Einteilung, was war interessant, was war wie es sein würde und was braucht kein Mensch.

Interessant: neue Xbox-Version mit 250 GB Festplatte und eingebauten WiFi Darft-N in neuem Design (eine Mischung aus Toaster, Aktenvernichter und nem Highgloss-Drucker, sprich häßlich), angeblich flüsterleise, für 299 USD und das ab dieser Woche in den USA. Die Anzahl an weiblichen Entwicklern, die Microsoft auf die Bühne karrte. Das neue Forza für Kinect, bis zu dem Zeitpunkt wo die Vorstellung in eine Art Auto-Showroom-Porn verelendet ist. Cryteks Codename Kingdom plus Crytek als exklusiven Xbox-Partner, sowie Hideo Kojimas MGS: Rising (Schertkampf galore!). Italien bekommt gerade mächtig aufs Maul – gut, nicht Microsofts verdienst, aber die Spalte war mir noch zu leer. Peter Molyneux durfte nur kurz sprechen und das hat schon gereicht.

Die neue Xbox 360 von hinten: USB nicht mehr vorne verfügbar?

So, wie erwartet mit einem leicht bitteren Beigeschmack: CoD: Black Ops sieht nach viel Action mit ordentlichem Bums und viel Männergehabe aus, genauso wie Gears of War 3, Innovationen gibts dagegen keine und Cliffy B. nervt wie immer. Allgemein gabs nur Action-Blut-Krawall-Titel, keine innovativen Spielekonzepte oder sowas in der Art, keine anderen Genres, die ersten 45 Minuten waren sehr monoton. Fable 3 soll mal wieder, wie schon Teil eins und zwei, total unbelievable werden und so, glaubt dem Molneuy bloß keiner mehr, haha.

Lahme Scheiße: Kinect plus die Xbox-Live-Erweiterungen, die ich persönlich nicht wirklich brauche. Das Spiele-Lineup besteht aus einer Mischung von offensichtlichen Fitness-Titeln und verkappten Fitness-Titeln. Will ich nicht haben, Sport mach ich an der frischen Luft. Die ewig lange ESPN-Vorstellung (Amerikas größtes Sportnetwork, welches jetzt kostenlos via Xbox-Live-Gold zu bekommen ist) mit zwei pyseudo-witzigen CEOs eines Nazi-Unternehmens, sowas wirkt niemals sympathisch. Kein Preis für Kinect, wobei ich mir das eh nicht kaufen werden ohne gute Software. Billy Boy ist auch nicht auf die Bühne gekrochen. Dieses erzwungene Ah-Ist-Kinect-Cool-Gehabe bei einem Produkt, welches 90 Prozent seiner Konsumenten zu optischen Bewegungs-Mongos für dem heimischen Flachbildschirm verwandelt lässt, hat den Peinlichkeitsgrad von Kinect (was für ein selten dämlicher Name btw.) nur noch erhöht. Die neue Xbox 360 kommt in Europa erst am 16. Juli raus, das sagt man natürlich lieber nicht, hört sich auch nicht so cool an, wie “noch diese Woche erhältlich”.

Brauche ich (erst einmal) nicht: Kinect.

Insgesamt wirkte die PK so als wolle Microsoft den Casual-Gamern sonstwo hinein kriechen, um möglichst viel vom Wii-Kuchen abzubekommen, während man die Core-Gamer, welche die Plattform groß gemacht haben, ordentlich angeschissen hat. Ich hoffe, dass Nintendo die Wii HD auspackt, um Sony und Microsoft ordenltich den Arsch zu versohlen.

P.S.: Über die verbale Selbstbeweihräucherung und das Euphemisieren von Fakten, die so einfach falsch sind, rege ich mich bei PKs grundsätzlich nicht mehr auf, das gehört einfach zur Show. Es würde ja auch keiner von Sony erwarten, dass sie sagen: “Wir haben kein Super Mario, wir haben keine Final-Fantasy-Exklusivität mehr und Gears of War, Halo, Forza und Fable gehören und auch nicht, dafür haben wir aber…” Warum sollte das also Microsoft tun?

Price:

( customer reviews)

0 used & new available from

GiveWhatEverYouWant.com – Das Ende ist erreicht

Hört sich gut an, ist es aber nicht.

Jochen Kolbe hat es eingesehen: er als Geschäftsmann das funktioniert nicht. Besonders eklatant hat man das nicht nur an der Art und Weise, wie er seinen Onlineshop Gamerdeals.de geführt hat, gesehen, sondern auch daran wie unprofessionell er sein neuestes Projekt Givewhateveryouwant.com geplant hatte. Karitative Einrichtungen wussten nichts davon, dass sie auf seiner Seite aufzutauchen, und Verträge mit den Entwicklern der dort angebotenen Spiele hatte er auch nur eingeschränkt.

Zwar versuchte Jochen wehement sein Vorgehen zu verteidigen, doch im Endeffekt musste er selber einsehen, dass er sich mit diesem Projekt schlicht und ergreifend übernommen hatte. Ursprünglich war Givewhateveryouwant.com dazu gedacht, seine Schulden, welche aus der Klage von G-Data gegen ihn sowie dem Scheitern seines Freebie-Anbieters Gamerdeals-Gratis.de resultierten, auszugleichen. Da das Projekt jedoch international in Blogs und Online-Magazinen inzwischen durchweg zurecht schlecht aufgenommen wurde, ist ihm auch das nicht mehr möglich. Wie im PCX-Forum nun zu lesen, wird Jochen Kolbe mit Gamerdeals.de die Insolvenz anmelden und sich erst einmal aus dem Online-Geschäft zurück ziehen. Wer aktuell seinen Onlineshop Gamerdeals.de besucht wird mit ein paar Schlussworten verabschiedet. Weitergehen soll es auf seinem Spiele-News-Blog modulopfer.de und in seinem privaten Weblog kolbe-blog.de, wo er sich u.a. mit seinem Aufenthalt im Knast wegen Betruges und dergleichen auseinandersetzen möchte. Kunden seines Onlineshops, die noch auf Ware warten, verspricht er eine reibungslose Abwicklung.

Es mag hart klingen, aber meiner Meinung nacht ist die Insolvenz das Beste von Herrn Kolbe passieren konnte. Er kommt somit von seinen Schulden los und muss sich zwangsweise darauf konzentrieren einen Job weit weg von dubiosen Internetgeschäften zu bekommen. Es bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass er diesen schweren Weg auch bis zum Ende gehen mag und dass ihn seine Familie dabei unterstützt. Ob Jochen das alles mit weit weniger Problemen hätte erreichen können ist natürlich eine wichtige Frage, dennoch: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Seiten: 1 2 3 4 5 Nächste