Hui, Kirsten Dunst scheint ihre Depression jetzt wohl endgültig hinter sich gelassen zu haben und dreht wieder wunderbare Filme. Wobei wunderbar bei Lars von Trier ja eigentlich gar nicht geht. Mit von der Partie sind außerdem Kiefer Sutherland, die Tochter vom Frauenvernascher Gainsbourg, John Hurt und Udo Kier. Möge das Drama beginnen…
(via)
Gut, für einen weiteren schlechten Kinofilm hat wohl die Überzeugungskraft gefehlt. So blieb Regisseur Kevin Tancharoen wohl nichts anderes übrig als mit Mortal Kombat: Legacy eine Webserie zum Prügler zu machen. Erscheinen wird diese am 12. April auf Machinima.com. Vorab gibts erstmal nen kleinen Teaser-Trailer mit der ungeheuren Erkenntnis, dass sich in eine Serie zu einem Prügelspiel ordentlich geprügelt wird. Wow!
Hesher jetzt, Baby. Der einzige Bewegtbild-Beweis dafür, dass Metalheads es einfach drauf haben! Kommt sicherlich irgendwann auch hier ins Kino. Ich freu mich schon drauf wie ein Schnitzel. Und jetzt: Battery, ihr Maden!

So sieht Grimes Familie im Comic-Original aus.
Wenn Frank Darabont, Regisseur von u.a. The Shawshank Redemption, eine TV-Serie entwickelt, dann kommen dadrin bestimmt, ähm ja, Zombies vor. The Walking Dead könnte nichts anderes werden als der erfrischendste und sehenswerteste (Superlative for the win) TV-Serien-Neustart dieses Jahr. Die Bildsprache passt, der Hauptdarsteller sieht auf den ersten Blick sympathisch auf und eine Adaption des gleichnamigen Comics war schon längst fällig. Sollte sich Darabont sehr nah am Original halten, dann erwartet uns alles, nur keine erneute langatmige Zombie-Überlebenskampf-Geschichte.
The story so far: Polizist Rick Grimes wird bei einer Verfolgungsjagd angeschossen, schwer verletzt kommt er ins Krankenhaus und wacht irgendwann später aus seinem Koma wieder auf. Das Krankenhaus ist leer und seine Familie scheint auch weg zu sein. Das klingt jetzt schon nicht besonders toll, wird aber noch “besser”, als plötzlich ein Haufen Untoter die Straße unsicher macht. Grimes Zeit im Koma hat also mal locker dazu gereicht die kompletten USA in einen Zombie-Staat zu verwandeln. Doch Grimes will seine Familie wieder finden und macht sich so auf den Weg, um mehr als nur ein paar Zombie-Ärsche zu treten.

Es gibt Perlen im Internet, die darf man nicht nur einfach mit einem kurzen Twitter-Link abspeisen. So auch diese großartige Collage 35 sehr bekannter und zugleich wichtiger Filme von Pascal Monaco. Die Aufgabe seines Kurzfilms: 35 Filme in 2 Minuten symbolisch darstellen. Das ist mal sehr einfach ausgefallen, mal auch wieder sehr kryptisch gehalten. Ungemein unterhaltsam ist es aber auf alle Fälle und manchmal staunt man nicht schlecht, wenn man einen wohl bekannten Titel trotz recht eindeutiger Symbolik nicht erkannt hat. Eure Interpretationsstärke ist also gefragt. Welche Filme werden hier dargestellt? Und ja nicht in den Kommentaren bei Vimeo nachschauen.

Ein Poster halt
Ich bin zwar ein wenig skeptisch, ob der Film wirklich was taugt, Regisseur Anthony Burns ist noch ein Neuling und die ersten ImdB-Wertungen sehen eher weniger vielversprechend aus. Andererseits liebe ich Coming-of-Age-Dramen und der ImdB-Score ist mit 58 Bewertungen jetzt auch nicht so die Referenz. Ick freu mir also schon einmal und der Trailer sieht jetzt auch nicht so verkehrt aus. Großes Kino erwarte ich auch irgendwie garnicht, ein netter kleiner, authentischer Film übers Erwachsen-werden darf aber schon drin sein.
Aktuell läuft ja gerade Cannes mal wieder und wie jedes Jahr – ein klein wenig schäme ich mich auch dafür – interessieren mich eigentlich nur wieder zwei Filme, und die sind natürlich “out of competition”. Humm…
Fair Game z.B. ist so ein Fall, der es bei Canne nie in den Wettbewerb schaffen dürfte. Erstens ist der Regisseur Dough Liman zwar durchaus fähig (The Bourne Identity), allerdings auch sehr dem Mainstream-Kino verschrieben (Mr. & Mrs. Smith). Ein klares No-fucking-Go für die liebe Jury. Trotzdem verspricht der Trailer einen spannendes Familiendrama rund um die CIA-Agentin Valerie Plame, dessen wahre Identität 2003 von den US-Medien aufgedeckt wurde. True Story also und mit Naomi Watts und Sean Penn ein hochkarätiges Ensemble. Achja, gedreht wurde übrigens auf der RED, nur so für uns paar Technik-Nazis.
L’Autre Monde (Black Heaven) ist eine Psychothriller, der sich intensiv mit der Auswirkung von fiktionalen Online-Welten auf das reale Leben befasst. Interessantes Thema und die ersten Filmausschnitte machen Lust auf mehr. Fotografiert übrigens von der wunderbaren Céline Bozon

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Das bekommt man sicherlich alles ganz legal auf Rezept...
Man könnte es als eines der großen Rätsel der Menschheit betrachten, aber das wäre als Aufhänger für einen Sly-Stallone-Streifen wohl etwas zu viel bedeutungsschwangeres Gelaber. Um es kurz zu machen: mir ist es ein Rätsel, wie jemand, dessen Mimik vorzugsweise aus drei Ausdrücken besteht und dessen Körper mittlerweile einer Steriod-Versuchslandschaft gleicht, es trotzdem immer wieder schafft zu verblüffen. Erst war sein Rocky-Remake nicht der gefürchtete senile Schwachsinn sondern eine würdige Homage und nun schafft es unserer “Italian Stallion” alle mehr (Mickey Rourke, Bruce Willis, Jason Stratham, Arnold Schwarzenegger, sich selbst…), oder weniger (Dolph Lundgren, Jetz Li), oder kaum noch (Steve Austin) bekannten Actiondarsteller der jetzten gefühlten neunzig Dekaden vor die Kamera zu stellen.

Darf ich vorstellen: 08/15-Plakat.
Wie er das geschafft hat, und warum z.B. Mel Gibson und Jean Cloude van Damme nicht mitspielen dürfen, ist mir ein Rätsel, dennoch kann ich nach der ersten Trailer-Observierung folgende Gründe ausschließen:
- Eine umfangreiche Gage: der Film kostet laut imdb.com sagenhafte 80 Millionen USD und nachdem es im Trailer nur so knallt und raucht, dürften für Darstellergagen vielleicht zehn Prozent des Budgets übrig geblieben sein.
- Ein revolutionäres Drehbuch: “We will kill this American disease!” aus dem Mund eines Kubaners zu hören, der gleichzeitig wohl als Oberschurke herhalten darf, klingt jetzt nicht so nach Arthouse-liker Nouvelle Vague-Geschichtserzählung.
- Extrem entspannte Dreharbeiten: schaut euch einfach den Trailer an.
Tja, vielleicht hat Sly einfach nur mit seiner netten Art bei seinen alten Kumpels nachgefragt. Besonders Lundgren, Austin und Li dürfte es wahrscheinlich gereitzt haben, mal wieder in einem Film mit dabei zu sein, der nicht zwingend Direct-to-DVD geht. Achja: das der Rest des Trailers einen weit weniger “überraschenden” Film präsentiert dürfte nach Punkt 2 meiner Aufzählung eigentlich klar sein, oder?