Das Shirt sagt eigentlich schon alles. Schrille Farben, lustige unkonventionelle Motive, saubere Verarbeitung und ein eigener Style. So muss Streetwear sein. Wemoto macht unglaublich schöne T-Shirts mit teils lustigen, teils total abgefahrenen Motiven. Mehr braucht man nicht für einen kleidsamen Sommer. Also mal unbedingt bei den Herren vorbeischauen, kaufen kann man die Sachen in Deutschland u.a. beim Frontlinestore. Achja, das Stylemag Format hat die Herren hinter Wemoto mal zum Gespräch gehabt.

 

Paranoid Park

Paranoid Park ist wieder mal ein Beweis dafür, das gute Filme keine großen Budget brauchen, nicht mit einem umfangreichen Star-Ensamble aufzuwarten brauchen und schon garnicht aufdringlich sein müssen.

Ja, dieser Film zeigt ganz eindeutig, dass Krawall-Filmemacher wie Michael Bay samt Dauer-Action-Produzent Jerry Bruckenheimer eigentlich arbeitslos sein müssten. Er fängt so unscheinbar an, das man garnicht zu erraten wagt, was als nächstes loszubrechen droht.

Der herannahende Konflikt, das tragische, aber auch brutale Schicksal, was sich am Horizont abzeichnet, das alles wird so beiläufig eingeführt und kommt dann mit einer fast unglaublichen Härte auf den Zuschauer zu, dass man es nicht wahr haben will. Man bemitleidet den Täter und verflucht ein klein wenig das Opfer. Genau dieser Punkt ist es, den Paranoid Park auszeichnet. Es ist diese Leichtigkeit mit der sich dem Zuschauer das ganze Opfer, das Schicksal von dem offenbart, der noch Minuten vorher einfach nur ein ganz normaler Junge war. Die Bilder gleiten dahin, zusammen mit der Musik ergeben sie einen unaufhörlichen Fluss. Was schlicht „Poetry in Motion“ genannt wird ergibt hier einen Film, der am Ende verstörender ist, als man es jemals vorher nur erahnen konnte.

Worum es geht? Das wäre zu langweilig an dieser Stelle zu erklären. Paranoid Park ist so ein Film, über den man vorher vom Inhalt nichts wissen sollte. Wo man am besten komplett unwissend hinein in den Kinosaal geht, nur um dann zu spüren, wie Film funktionieren kann.

Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht weiter erzählen, sondern einfach nur den Befehl zum Konsum geben. Also: ab ins Kino (jaja, er läuft nicht in allen Lichtspielhäusern, aber die paar Extra-KM sind es wert) und dann nur noch wundern. Fabelhaft, ich möchte mehr davon!

Joystick Junkies Logo

Nerds und coole Klamotten. Klischeebedingt nicht unbedingt die beste Kombination. Das es auch anders geht zeigt das noch relativ neue britische Klamottenlabel „Joystick Junkies“.

Wie der Name schon sagt, habens die Designer irgendwie mit Videospielen. Herausgekommen sind dabei einige verdammt coole T-Shirts und ein recht ansehnlicher Hoodie.

Was das jetzt mit Medien- und Medienkritik zu tun hat? Gute Frage, aber doch irgendwie egal. Schließlich drückt man mit dem was man anhat manchmal auch eine Meinung aus. Also quasi die eigenen Klamotten als Medium. Jupps, das ist gewagt, wahrscheinlich auch Bullshit, aber ich dachte da eben gerade halt an die Punkbewegung.

Punkt! Aus! HAAAAAAAAAAAALT! Webseiten anschauen nicht vergessen!