Was Flattr macht und warum es nützlich ist

„Jaja, irgendein Web.2.0-Scheiß, ich bin doch schon bei Twitter, Facebook und Co., reicht das nicht?“ werdet ihr jetzt sicherlich denken wenn ihr die Überschrift lest und dem Namen nach zu urteilen könntet ihr Recht haben. Doch Flattr ist in Wirklichkeit nicht irgendein trendiger Mumpitz, sondern bietet eine schöne Möglichkeite freie, unabhängige Blogger, Fotografen, Musiker, Filmemacher oder Maler ein klein wenig für ihre Arbeit zu entlohnen.

Um das tun zu können, muss man sich zuerst bei Flattr anmelden. Aktuell geht das nur mit einem Invite, welche per Twitter ganz gut zu bekommen sind. Ansonsten lässt man seine Email-Adresse auf eine Warteliste setzen und bekommt meistens innerhalb von zwei bis drei Tagen automatisch einen Invite-Code zugeschickt. Ist man erst einmal bei Flattr drin, kann man die Seite auf zwei Arten nutzen. Zum einen für sein eigenes Projekt, indem man sich so einen schicken Button, wie meine Wenigkeit es getan hat, auf die Webseite packt, oder aber indem man sein eigenes kleines Budget festlegt, um für andere zu spenden. Einzahlen müssen aber so oder so beide Parteien.

Flattr verwaltet dabei euer Spendenguthaben. Ihr könnt je nach Wunsch 2, 5, 10 oder 20 Euro pro Monat spenden. Die Höhe der Spende, welche der Autor und Künstler von euch bekommt, richtet sich dabei danach, für wie viele Artikel ihr im Monat gespendet habt. Sollten euch also bei 5 Euro monatlich verfügbarem Spendenvolumen 10 Sachen im Web besonders angemacht haben, so bekommt jeder eurer Favoriten 50 Cent aufs flattrische Konto überwiesen.

Gut, der bekannte und etwas eingerostete Paypal-Spenden-Button kann das irgendwie auch, nur verliert man recht schnell die Übersicht, an wen man schon gespendet hat und wie viel derjenige bekam. Außerdem mag nicht jeder Paypal, und irgendwie kann ich als geneigter Surfer diesen Donate-Button nicht mehr sehen, er hat so ein klein wenig ein Bettler-Image erhalten.

Also: solltet ihr einen Beitrag auf dieser wunderschönen Seite so derbe geil finden, dass ihr mir am liebsten eure extrem heiße Freundin für eine laange Nacht ausleihen würdet, dann bin ich mit einem kleinen Klick auf den Flattr-Button auch nicht gerade unzufriedener. Achja: sollte der Artikel einfach nur gut sein, dann könnt ihr ihn natürlich auch „flattrn“…

Eine nette Übersicht, wer alles Flattr nutzt gibt es bei meinem Kollegen Tom auf zurpolitik.com.

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19. Mai 2010 Online, Web 2.0

7 Comments

  1. Konrad Kelch sagt:

    Lesenswert: Was Flattr macht und warum es nütlzlich ist (http://bit.ly/djsVA1) http://bit.ly/djsVA1 #Flattr #Texturmatsch.de

  2. Konrad Kelch sagt:

    Was Flattr macht und warum es nütlzlich ist http://goo.gl/fb/T640e

  3. Pascal sagt:

    Das Argument, dass nicht jeder PayPal mag, ist keines, weil man für Flattr zwangsläufig PayPal braucht 😉

  4. Konrad Kelch sagt:

    Naja, per Kreditkarte kann man ja auch noch zahlen… 😉

  5. Pascal sagt:

    Sicher, dass das geht? Aktuell sind die Zahlungen deaktiviert, sonst würde ich ja nachsehen.

  6. Konrad Kelch sagt:

    Mich dünkt, dass ich da gestern soetwas gesehen habe.

  7. Pascal sagt:

    OK, ist wieder offen: Man kann per Kreditkarte bezahlen, aber das auch nur über PayPal. Dafür ohne Anmeldung.

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